Weshalb können der zusammenfassende Energiebericht und der zusammenfassende Nutzerbericht im Easee Portal unterschiedliche Werte aufweisen?


Allfällige Differenzen ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Berechnungsarten des Energieverbrauchs beim Benutzer- und beim Energiebericht.

⚡ Beim Energiebericht werden in regelmässigen Abständen die Informationen des Zählerstands des Ladegerätes abgefragt und für die Berechnung verwendet (standardmässig wird stündlich der aktuelle Zählerstand abgefragt – dies kann jedoch auf kürzere Intervalle eingestellt werden).

🧍 Beim Nutzerbericht wird der Energieverbrauch hingegen nicht in regelmässigen Intervallen abgefragt, sondern es wird registriert, welche Ladevorgänge an einem bestimmten Tag beendet wurden. Am Ende jedes Ladevorgangs wird der Energieverbrauch des abgeschlossenen Ladevorgangs registriert und dieser Energieverbrauch der aktuellen Periode zugerechnet. Entscheidend ist hier, dass der gesamte Energieverbrauch jenem Datum zugerechnet wird, an welchem der Ladevorgang beendet wird.

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Beispiel: Frau Müller steckt ihr Elektroauto am 31. Mai um 21.00 Uhr zuhause ein. Ihr Auto wird mit 11 kW geladen. Der Ladevorgang wird nach vier Stunden am 1. Juni um 01.00 Uhr beendet, d.h. es wurden 44 kWh geladen. Was zeigen der Energie- und der Benutzerbericht an?

Der Energiebericht wird aufgrund der regelmässigen Abfrage des Zählerstandes die ersten drei Stunden dem 31. Mai zuordnen und die letzte Stunde des Ladevorgangs dem 1. Juni. 33 kWh werden also im Energiebericht des 31. Mai ersichtlich sein, 11 kWh im Energiebericht des 1. Juni.

Weil der Ladevorgang am 1. Juni geendet hat, wird der Nutzerbericht den gesamten Ladevorgang dem 1. Juni zuordnen. Im Nutzerbericht des 1. Juni werden also die gesamten 44 kWh ersichtlich sein.

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Weshalb kann der Verbrauch beim E-Mobilitäts-Stromzähler grösser sein als die Energiesumme auf dem Easee Portal?


Die wahrscheinlichste Ursache ist der Stand-by-Betrieb der Laderoboter. Easee gibt den Stand-by-Verbrauch der Ladegeräte mit 2 bis 2,5 W an. Dies ergibt einen Energieverbrauch von bis zu 60 Wh pro Tag, knapp 2 kWh pro Monat und ca. 22 kWh pro Jahr und Ladegerät.

<aside> <img src="notion://custom_emoji/b1e2a38c-b677-4de7-b645-d2e8c461168c/1735b0bd-2031-8064-b729-007ac7871698" alt="notion://custom_emoji/b1e2a38c-b677-4de7-b645-d2e8c461168c/1735b0bd-2031-8064-b729-007ac7871698" width="40px" /> Oftmals haben Ladegeräte einen “erhöhten Stand-by-Verbrauch”, da sie mit dem System kommunizieren und teilweise sogar steuernde Aufgaben übernehmen.

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Bei Ladeinfrastrukturen mit mehreren Ladegeräten summieren sich diese Mengen entsprechend, was zu den Differenzen zwischen der Energiesumme auf dem Easee Portal und derjenigen beim E-Mobilitäts-Zähler führt.

Eine weitere Ursache können zusätzliche Verbraucher sein, die am E-Mobilitäts-Zähler angehängt wurden, beispielsweise Access Points, Router und POE-Switch für die WLAN-Infrastruktur des Standortes.


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